Pamina & Tamiano

Pamina und Tamiano

Geboren: März 2016

Geschlecht: männlich (Tamiano), weiblich (Pamina)

Standort: Bulgarien, Burgas        

       

 

 

 

 

 

 

Das Geschwisterpaar Pamina und Tamiano warten immer noch sehr geduldig auf gepackten Koffern auf eine Anfrage „ihrer“ Familie. Sie sollten nur zusammen adoptiert werden, da Pamina sich sehr an ihrem Bruder Tamiano orientiert. Die Zeit auf der Straße hat sie sehr zusammen geschweißt und wir bringen es nicht übers Herz die beiden zu trennen. Sie verbringen die Zeit bis zur Ausreise weiterhin in unserer Pflegestelle in Burgas.

Pamina und Tamiano wurden auf einem Hof geboren und wuchsen in Ruhe und mit Liebe ihrer Mama auf. Sie hat sie regelmäßig gefüttert, fleißig gebadet und umsorgt. Nur das Überleben auf der Straße und jagen lehrte sie ihnen nicht, weil eine Frau im Haus sie jeden Tag fütterte und Wasser brachte. So ruhig und still war es zwei Monate lang. Aber eines Tages sagte die Frau zu ihrem Mann: „Diese Katzen können wir nicht weiter füttern. Sie können sich schon um sich selbst kümmern. Die Mutter ist unsere Katze aber die Kleinen müssen weg. Am nächsten Morgen schnappte der Mann die Babys und fuhr mit ihnen in die nächsten Stadt. Dort warf er sie auf einem Parkplatz aus dem Auto. So haben wir sie gefunden – ein bisschen ängstlich aber vertrauensvoll und sehr hungrig. Sie versteckten sich unter den Autos, kuschelten und spielten. Das Schwesterchen badet fleißig ihren Bruder und er achtet immer, dass seine Schwester nicht in Gefahr kommt. Wenn man ihnen zu nahe kommt, fingen sie an zu zittern. Petia stellte ihnen jeden Tag Futter und Wasser hin und beobachtete sie vom Balkon aus. Eines Tages lief der Bruder unter einen Lieferwagen mitten auf der Straße. Der Fahrer konnte nicht reagieren. Das kleine Kätzchen blieb auf dem Asphalt liegen. Petia rannte so schnell wie möglich zu ihm. Er sah nicht verletzt aus, aber er fauchte und ließ sich nicht berühren. Sie schaffte es aber ihn und seine Schwester in eine Transportbox zu bringen. Zum Glück hat der Tierarzt festgestellt, dass er überhaupt keine Verletzungen hatte. Er hat sich wahrscheinlich zwischen den Reifen gestellt, statt darunter. Jetzt wohnen sie bei Petia in Sicherheit und vor allem miteinander.

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